Chris wollte eigentlich im Pazifik im Segelboot abhängen, doch Ina findet Segeln langweilig und ihr fehlen noch eine Menge Länder auf ihrer Liste. Nach dem gemeinsamen Besuch von Chris Heimat Neuseeland, stellte sich die Frage, ob man da wohl auch ohne Flieger hinkommt. Und dass nur das Motorrad das passende Fortbewegungsmittel sein kann, war irgendwie klar.

Rausgekommen ist der Plan durch Südosteuropa über Zentralasien in die Mongolei zu fahren. Dann quer durch China, über Nepal nach Vietnam. Gefolgt von Inselhopping durch Indonesien bis nach Vanuatu. Von dort wird nach Australien übergesetzt, durchs Outback und dann rüber nach Neuseeland. Das Ziel ist Wellington. Ob das die neue Heimat wird und wenn ja für wie lange, wird dann entschieden. Nur dass es nicht zurück nach Süddeutschland geht, steht fest.

Und um nicht die ganze Zeit zu reisen, sondern auch mal zu wohnen und zu arbeiten, wird in Pavlodar/Kasachstan überwintert. Im Rehabilitationszentrum SAMAL haben wie wild renoviert und viel Programm mit den behinderten Kindern und den kasachischen Pfadfindern gemacht. Die hohe Quote der Behinderungen sind direkt auf das naheliegende ehemalige Atomtestgelände Semipalatinsk zurückzuführen. Mehr Infos dazu unter Spenden.

Am 18. Mai 2013 sind wir nach knapp 60.000 km, 2 Jahren & 46 Tagen sowie 30 Ländern in Christchurch angekommen, wo wir uns erstmal niedergelassen haben. Es war ein grossartiges Erlebnis - ein großes Dankeschön an alle Helfer, Unterstützer, Gastgeber und MitfahrerInnen! Wenn ihr wissen wollt, wie es uns in Christchurch geht, findet ihr hier unseren ersten Eindruck von Cone City Christchurch und hier von der Begrüßung von Chris Familie in Ilam sowie Bilder von unserem neuen Zuhause.